Unser Gasthof gehört zwar zum Fränkischen Freilandmuseum Fladungen...

... zu uns gelangen Sie aber auch ohne Museumsbesuch, da sich unser Gasthof mit seinem schönem Biergarten außerhalb des Museumsgeländes befindet.

Der Gasthof erlebte seine größte Blüte in der Zeit vor 1800. Am alten Standort in Alsleben an dem wichtigen Fernhandelsweg Nürnberg - Bamberg - Römhild - Eisenach gelegen, diente er den Post- und Transportfuhrwerken als "Relaisstation". Die Reisenden fanden hier Unterkunft und die Fuhrleute konnten in einem der zahlreichen Pferdeställe ihre Pferde ausruhen lassen oder sie wechseln. Der Schwarze Adler verlor diese Funktion mit dem Aufkommen der Eisenbahn, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts den Warentransport in großem Umfang übernahm.

In den folgenden Jahren bestimmten zahlreiche Besitzerwechsel die Hofgeschichte. Keinem Käufer gelang es, an die alte Blütezeit des Gasthauses anzuknüpfen, dessen älteste Teile bis in das Jahr 1608 zurückreichen.

1899 kaufte der Witwer Konrad Müssig die Gebäude. Er riss einen Teil der nun überflüssigen Pferdeställe ein und baute stattdessen im Jahr 1908 einen großen Tanzsaal. Sein Sohn Johann Müssig übernahm 1930 das Anwesen. Bis 1948 nahm er größere Umbauten am Wirtshaus vor und errichtete die Scheunen neu. Mit der Familie Müssig endet in den 70er Jahren auch die Geschichte des Wirtshauses "Zum Schwarzen Adler" am alten Standort in Alsleben.

Seit der Umsetzung ins Freilandmuseum ist der "Schwarze Adler" mit seinen stimmig rekonstruierten Gasträumen und dem großen Biergarten nicht nur für die Besucher des Freilandmuseums ein geselliger Treffpunkt.